![]() |
Manche nennen ihn den „Griechen“, andere nennen ihn spaßeshalber „Papa“, doch allen Dresdner Liebhabern der schnellen und gebrochen Beats dürfte er wohl als Jeff Smart bekannt sein. Die Rede ist von Konnie Papadopoulos, Drum'n'Bass-DJ, Location-Betreiber und Heimwerker-König, der mit dem Kingbeatz Club seit fast einer Dekade Füße zum Steppen und Achseln zum Schwitzen bringt. Zum 10 jährigen Bestehen seines Hauses plauderte er ein bisschen aus dem Nähkästchen über die Anfänge von Drum'n'Bass in der Landeshauptstadt, seinem Werdegang und die weitere Aussicht. Thamash: Du kommst ja ursprünglich eher aus der Gangsta-Rap und HipHop-Szene. Wie und wann bist du das erste Mal mit dem gefährlichen Drum'n'Bass-Virus infiziert worden? Jeff Smart: Uih, lang ist es her! Ende der 80er ging es mit Techno los. Drum'n'Bass gab es damals noch nicht und Jungle war auch noch nicht geboren. Es gab aber den klassischen Techno im 4/4-Takt und eben mit Beats, die eher gebrochen waren. Releases von Suburban Bass und anderen englischen Labels haben mich fasziniert. Der Rest ging dann wie von selbst. Thamash: Und dann gleich Jungle-Platten kaufen gegangen und keine anderen mehr? Jeff Smart: Tja,Plattenkaufen war damals gar nicht so einfach. Es gab nicht viele Läden in Deutschland, die einen mit diesem Sound versorgt haben. Wer derartige Musik haben wollte, musste die eine oder andere Reise auf sich nehmen: Mit dem leeren Platten-Case in den Flieger und ab zu Nicki Blackmarket nach London (Anm.: Blackmarket Record Store in Soho) und mit einem vollen Case zurück. |